Februar / März 2014

Das Weisse vom Ei

Von Euène Labiche / Christoph Marthaler

Eischnee, süsse Sahne, Vollmilch, Zucker – so lauten sie, die Zutaten für eine der traditionsreichsten Nachspeisen. Naheliegend ist, dass auch dem französischen Schriftsteller Eugène Labiche die als «île flottante» bekannte Süssspeise nicht ganz unbekannt war. Ihm nicht, und auch nicht den schaumweichen Charakteren seiner Komödien und Einakter, die sich zwei Jahrhunderte nach ihrer Erfindung plötzlich in Christoph Mar­thalers Inszenierung in bisher nie dagewesener Konstellation gegenüberstehen.

Choreographien von Sol León und Paul Lightfoot

Netherland Dans Theater Es ist eines der berühmtesten zeitgenössischen Ballettensembles der Welt: Das Nederlands Dans Theater gilt als das kulturelle Aushängeschild der Niederlande – dem Festspielhaus-Publikum sind die Arbeiten der Kompanie bestens bekannt. In den letzten Jahren hat es im Haus einen Generationswechsel gegeben: Statt Hans van Manen und Jiří Kylián prägen nun Paul Lightfoot und Sol León die Choreographien. Der Engländer und die Katalanin haben mit dem renommierten Prix Benois bereits so etwas wie den „Oscar“ der Tanzwelt gewonnen.

art KARLSRUHE - eine wunderbare Bühne für Dreidimensionales

Bereits vor den Messehallen und im Innenhof wird klar: Das Gesicht der art KARLSRUHE prägt – neben der Malerei – ohne Zweifel das Medium Skulptur. Gleich mehrere Plastiken von Ausstellern, die sich der dreidimensionalen Kunst verschrieben haben, stimmen schon dort ein auf die starke Präsenz der Bildhauerei, die sich den Skulpturenplätzen in den Messehallen verdankt.

OFFEN FÜR KUNST

Von allen öffentlichen Kunsträumen in Freiburg öffnen am Sonntag, den 23. Februar 2014 von 11 bis 16 Uhr 13 Galerien, Museen, Kunstvereine und Stiftungen ihre Räume und laden Sie an diesem Tag zu einem Besuch ein.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen finden Sie unter www.kunst-in-freiburg.de und auf den Webseiten der Institutionen.

FULL HOUSE

Full House -Ausstellung mit Uta Pütz und Kriz Olbricht
Die Installationen von Kriz Olbricht verändern den ganzen Ausstellungsraum. Mit oft massiven Eingriffen werden neue statische Bezugssysteme geschaffen, die den Raum in Spannung versetzen. Dabei bewegt sich der Künstler zwischen Malerei, Skulptur und temporärer Setzung. Im Kunsthaus L6 wird Olbricht eine radikale und zugleich minimalistische Intervention vornehmen. Er wird die Hauswand durchbohren und damit nicht nur die Räume und Wände des Kunsthauses neu definieren.

ANNETTE MERKENTHALER

Raumblau
Annette Merkenthalers Fotografie hat immer eines im Sinn:
einen Ort zu erkennen, sein spezifisches Aroma zu bestimmen, die Atmosphäre festzuhalten. In der aktuellen Ausstellung ist ein Raum in ihrem Haus Anlass für konzentrierte Wahrnehmung; es ist Alltags-Realität, die sie zu stillen, poetischen Bildereignissen verdichtet. Diese werden nun in ein anderes Bezugssystem gestellt - zwei große blaue Bildflächen als Mitspieler lassen Ort und Zeit neu entstehen.

23.02. – 01.04.2014

WOLFRAM SCHEFFEL

In seiner sechsten Einzelausstellung in der Galerie pro arte zeigt Wolfram Scheffel neue Ölbilder, die ihren Ausgangspunkt in der Landschaft Südfrankreichs und des Schwarzwaldes haben. In diesen Bildern findet eine Transformation von Wirklichkeit in Malerei statt, eine Konzentration auf das Wesentliche. Die Bilder sind kein Spiegel der Außenwelt, in ihnen formt sich eine eigene Wirklichkeit: Eine neu geschaffene Welt.

17.01. – 21.03.2104
Weitere Informationen unter: www.galerieproarte.de

PETER VOGEL

Interaktive Objekte
Peter Vogels interaktive Objekte reagieren auf das Verhalten des Betrachters entweder mit Tönen/Rhythmen, die stark an minimalistische Kompositionen erinnern oder mit rhythmischem Aufleuchten von Lichtern oder auch mit mechanischen Bewegungen. Diese Reaktionen werden entweder durch den Wechsel von Licht und Schatten oder den von Geräusch un d Stille ausgelöst, je nachdem, wie sich der Betrachter vor dem Objekt verhält.

21.02. – 11.04.2014

SABINE CLOCHEY

Dehors, peut-être
Seit einigen Jahren führt die Künstlerin eine Art Bestandsaufnahme heimischer Landschaften durch. Die Objekte, die Teil ihres Alltags sind, sind für sie ein Anlass, um über die vergehende Zeit zu sprechen, über die Spuren von Anwesenheit, die manchmal eine systematische Form annehmen (die des Bestecks, welches während eines Essens benutzt wird, die einer Woche usw.).

17.01. – 28.02.2014
Weitere Informationen unter: www.ccf-fr.de

SPACES

Reto Boller, Lori Hersberger, Hösl & Mihaljevic, Gisela Kleinlein, Camill Leberer, Axel Lieber, Patrick Rohner, Paul Schwer, Natalia Stachon

 

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