REGIONALE 13 - Zeitgenössische Kunst im Dreiländereck

Magazin Ausgabe: November / Dezember 2012 / Januar 2013

23.11.2012 - 06.01.2013

 

Die Regionale 13 steht vor der Tür und verspricht spannende Einblicke in die Kunstszene des Dreiländerecks am Oberrhein zu geben. So vielfältig wie die Ausrichtungen der 16 teilnehmenden Institutionen in Deutschland, Frankreich und der Schweiz sind auch die einzelnen Ausstellungen: von Malerei und Zeichnung zu Videokunst und Installation sind alle Gattungen vertreten, renommierte Künstler werden ebenso gezeigt werden wie junge oder noch wenig bekannte Künstler der Region. Um einen Einblick in die Vielfalt der beteiligten Institutionen zu bekommen, werden auch Bustouren ab Freiburg, Basel und Strasbourg zu den Ausstellungen in die Nachbarländer angeboten. Mehr Informationen dazu gibt es unter www.regionale.org und im Programmheft, das in den teilnehmenden Häusern ausliegt.

 

In Freiburg sind im Rahmen der Regionale folgende Ausstellungen zu sehen:

 

E-WERK : Andernorts

28.11.2012 – 06.01.2013

Der moderne Mensch ist in Bewegung, fortwährend unterwegs, ein Reisender. Doch nicht die Rastlosigkeit, sondern das Gehen selbst wird zum Gegenstand des Interesses: Zehn Künstler/innen aus Deutschland, Frankreich und der Schweiz greifen die Thematik auf, aus dem Blickwinkel dreier verschiedener Gene rationen. Sie führen gleichsam die Bewegung auf ihre Urform zurück. Und sind dabei selbst Reisende.

Eröffnung: Mittwoch, 28.11.2012, 20:00 Uhr

Einführung: Dr. Heike Piehler, Kuratorin/Leitung E-WERK

 

Kunsthaus L6: Gegenwärtig Abwesend

23.11.2012 – 06.01.2013

Etwas fehlt. War es jemals da? Manchmal werden Dinge erst durch ihr Verschwinden sichtbar, durch die Änderung von Material, Raum und Zeit. Was bleibt sind Spuren, Erinnerungen und Relikte, die fragmentarisch Vergangenes vergegenwärtigen.

„Gegenwärtig Abwesend“ lautet der Titel der Regionale 13 im Kunsthaus L6 in Freiburg. Die Kuratorinnen Felizitas Diering und Baharak Omidfard wählten hierfür aus den eingesandten Bewerbungsdossiers 18 künstlerische Positionen aus dem Dreiländereck (D, F, CH) aus, die sich mit der Anwesenheit des Abwesenden beschäftigen. Die Besucher sind eingeladen, diesen Spuren nachzugehen, sie zu lesen und zu entschlüsseln.

Eröffnung: Freitag, 23.11.2012, 18:30 Uhr

Begrüssung: Achim Könneke, Leiter des Kulturamts Freiburg

Einführung: Felizitas Diering und Baharak Omidfard

Jury/Kuratorinnen: Felizitas Diering, Baharak Omidfard

 

Kunstverein Freiburg: Warum nicht sagen was passiert ist?

23.11.2012 – 06.01.2013

Die Ausstellung „Warum nicht sagen was passiert ist?“ beleuchtet, was in der zeitgenössischen Kunst unter dokumentarischen Verfahren zu verstehen ist. Sie erkundet die von Künstler/innen eingeschlagenen Wege, die dokumentarische Informationen einsetzen und damit gewohnte Erwartungen an Kunst unterlaufen. Ist es überhaupt möglich, in einem Kontext, der eigentlich für Subjektivität und Fiktion steht, zu sagen, was wirklich passiert ist? Die Ausstellung zeigt ein breites Spektrum von künstlerischen Strategien, in denen empirische Berichte von Ereignissen innerhalb des Rahmens einer Ausstellung platziert werden.

Eröffnung: Freitag, 23.11.2012, 20:00 Uhr

Einführung: Manuela Würzburger Co-Kuratorin, 20:30 Uhr

Jury/Kuratorinnen: Caroline Käding / Sophie Schniewind / Manuela Würzburger

 

T66 kulturwerk: Mathias Kaspar inszeniert Erich Kniegrüblers "Ruhestörung“

23.11.2012 – 06.01.2013

Du musst Dich beunruhigen!

Weil der innere Dialog des Künstlers als die Grundvoraussetzung für die Entstehung eines jeden Kunstwerks angesehen werden kann, erfindet Mathias Kaspar für seine Einzelpräsentation im T66 kulturwerk die rhetorische Künstlerfigur "Erich Kniegrübler", um ihr die Ausstellung quasi sprichwörtlich in die Schuhe zu schieben. Ausgehend von "falschen Allegorien" welche von Skulpturen der Nordfassade des Geiges-Turmes herrühren und im Zusammenhang mit der heutigen Umgebung des T66 den Triumphzug des rechten Winkels bis hin zum modernen Wohnsiedlungsbau bereits im 19. Jahrhundert vorwegzunehmen scheinen, entwickelt "Kniegrübler" ein stereotypes Ausstellungsszenario, welches das Reizverhältnis einer alltäglichen Mietsituation zum Thema hat. Da sich die verschiedenen Disziplinen: Skulptur, Malerei und Klang, in "Kniegrüblers" Installation scheinbar gegenseitig den Anstoss und Vorrang geben wollen, entsteht der vage Eindruck, dass "Erich" hier alles erreichen möchte - dabei aber nichts zu Stande bringt.

Eröffnung: Freitag, 23.11.2012, 21:00 Uhr

Jury/Kurator: G. Martin Krauss, Direktor

 

Weitere Informationen unter www.kunstvereinfreiburg.de | www.ewerk-freiburg.de | www.t66-kulturwerk.de | www.kunsthausl6.freiburg.de