Von Unfreiheit zur Freiheit

Magazin Ausgabe: September/Oktober 2013

Der Althistoriker Prof. Egon Fleig stellt in seinem bereits in der zweiten Auflage erschienen Buch ‚Weltgeschichte der Sklaverei - über die Katastrophe als Normalzustand‘, eine spannende These auf.

Mit profunder geschichtlicher Kenntnis weist Fleig nach, dass Sklaverei mehr oder weniger in allen menschlichen Kulturen, mit Ausnahme der japanischen, der Normalzustand war. Dem zufolge deren Abschaffung offensichtlich als der gravierendste Bruch der Menschheitsgeschichte, gar als Wunder zu bezeichnen ist. Aus seiner Sicht haben Katastrophen nie zu Brüchen geführt, sondern waren der Dauerzustand.

Durch die scheinbare zeitliche Distanz schafft es Fleig, uns einen überraschend klaren Blick auf die Zusammenhänge in der Frage nach Freiheit und den wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Zusammenhängen in der Gegenwart zu ermöglichen. Spannend und sehr erhellend.

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Verlag C.H.Beck, München Weitere Informationen unter: www.chbeck.dehttp://www.chbeck.de