Freiburg stimmt ein 2014 - das bunte Kulturfest wächst!

Magazin Ausgabe: April / Mai 2014

Bereits über 50 Anmeldungen von Bands und soziokulturellen Initiativen
Wenn am Sonntag dem 15. Juni um 16 Uhr Freiburg zum vierten Mal ‚einstimmt‘, beginnt eine neue Phase in der noch jungen Geschichte des Festivals. Nicht nur, dass sich mit ca 50 Bands bereits doppelt so viel Musiker angemeldet haben als im Jahr zuvor, erstmals öffnet sich das bislang auf rein musikalische Beiträge ausgerichtete Festival auch für weitere kulturelle Themen. Denn das ist ja gerade eines der inhärenten Ziele von Kultur, den Umgang mit dem gesellschaftlichen Wandel positiv zu begleiten und mit zu gestalten.

Musik und Soziokultur
Erstmals werden daher auch Informationsstände verschiedener Initiativen und Organisationen wie terres des hommes, windhorse, und Gastronomiestände zum Beispiel mit veganer Ernährung geben. Aus dem ökologisch, regenerativen Bereich gibt es unter anderem einen Stand, an dem Besucher den für die Musikanlage benötigten Strom auf Fahrrädern selbst erzeugen können. Unter den Tauschring und Mitbenutzer-Initiativen informiert das Stadtmobil-Carsharing — das auch einen Shuttle-Service mit 4 Fahrzeugen anbietet, mit dem sich Musiker und Zuhörer von Platz zu Platz befördern lassen können. Darüber hinaus beteiligen sich viele weitere Initiativen und Organisationen wie die Freiburger Lebenshilfe, das Jugendbildungswerk, das Kommunale Kino und viele mehr. Offensichtlich hat sich der Charme von ,Freiburg stimmt ein‘ bereits weit über die Grenzen der Stadt hinaus verbreitet, sogar aus Köln und aus der Schweiz sind Meldungen eingegangen. Unter den vielen Gruppen und Musikern sind einige wirklich spannende Acts und echte Überraschungen dabei. Wir dürfen uns also auf ein richtig großes und buntes Musik- und Kulturfest freuen. Die Idee, dass sich das Festival am bundesweiten Tag der Musik langsam über die ganze Stadt ausdehnen kann, fängt an zu greifen. Langsam deshalb, weil sich hier Vieles von dem, was und wie es stattfindet, grundsätzlich von anderen Festivals unterscheidet und dafür müssen sich erst die notwendigen Strukturen ausbilden.

Aktive Teilnehmer haben mehr Spaß
Ein wesentlicher Unterschied ist, dass es bei ,Freiburg stimmt ein‘, weder einen privaten — meist profitorientierten — Veranstalter, noch einen aus der komunalen Kulturverwaltung gibt, der alles organisiert und vorbereitet. Hier ist das Ziel Partizipation. Jeder kann, darf und sollte sich nach seinen Möglichkeiten aktiv einbringen.

Der gemeinnützige und eingetragene Verein ,Kultur leben‘ übernimmt die Koordination mit den Ämtern, organisiert die Werbung und hat die Website www.freiburgstimmtein.de produziert. Sie dient nicht nur zur Information über den Programmablauf, hier melden sich auch Akteure, Musiker und Initiativen an und können ihren Auftritt mit anderen Teilnehmern organisieren. Aber auch Anwohner und Interessierte können diese Mitmach-Veranstaltung gern aktiv mitgestalten. Ob zum spontanen Nachbarschafts- oder Stadteilfest, oder nur zum Zuhören, jeder ist eingeladen, seine Freude an der Musik mit einzubringen.

Wie schon in den Jahren zuvor wird das Musikfest um 16 Uhr durch ein symbolisches „Einstimmen“ eröffnet. Das Abschlusskonzert, zu dem alle beteiligten Musiker eingeladen sind, findet gegen 22:00 Uhr im Stadtgarten statt. Die musikalische Leitung hat Zeus B. Held.

Schirmherr ist Oberbürgermeister Dr. Dieter Salomon

15.06.2014
Ort: verschiedene Plätze in Freiburg
Weitere Informationen unter: www.freiburgstimmtein.de