Festspielhaus Baden-Baden - Gounod: FAUST

Magazin Ausgabe: April / Mai 2014

Charles Castronovo & Erwin Schrott in der Neuinszenierung
Eine junge Frau wird verführt, verraten, geächtet, als Kindsmörderin eingesperrt – zuvor jedoch hat sie eine Liebesgeschichte erlebt, wie es sie in dieser Intensität wohl nur in Opern geben kann. Dem französischen Komponisten Charles Gounod gelang mit dem „Faust“ ein echter Hit. Der Kern des Erfolges liegt wohl darin, dass Gounod ausgesprochen schöne Melodien (die Juwelen-Arie!) komponierte, witzige, volkstümliche Nummern nicht aussparte und seiner Neigung zu großen, wirkungsvollen Chorszenen folgen konnte. So ist dieser „Faust“ das, was man gemeinhin „Welttheater“ nennt – ein Werk für Kenner und Genießer zugleich. Wobei ein ganz spezieller Kenner sich gern als Genießer zeigte: Thomas Mann war so fasziniert von Gounods „Faust“, dass er die Oper in seinem „Zauberberg“, und im „Doktor Faustus“ literarisch verarbeitete.

Thomas Hengelbrock Musikalische Leitung
Bartlett Sher Inszenierung
Catherine Zuber Kostüme
Michael Yeargen Bühnenbild
Charles Castronovo Faust
Angela Gheorghiu Marguerite
Erwin Schrott Méphistophélès
Jacques Imbrailo Valentin, Marguerites Bruder
Angela Brower Siébel
Jane Henschel Marthe Schwertlein

NDR Sinfonieorchester
Philharmonia Chor Wien (Choreinstudierung: Walter Zeh)

Charles Gounod
Faust – Oper in fünf Akten.
Das Libretto stammt von Jules Barbier und Michel Carré nach Goethes Faust I.

Vorstellungen:
Fr 06.06.2014 / Do 12.06.2014 jeweils 19 Uhr
Mo 09.06.2014, 18 Uhr

Ort: Festspielhaus Baden-Baden
Weitere Informationen unter: www.festspielhaus.de